Das Thema der Gewalt gegen weiße Landwirte in Südafrika kocht in diesen Tagen hoch. Aber es ist keineswegs neu. Bereits seit den späten 1990er-Jahren verzeichnet die südafrikanische Polizei regelmäßig Angriffe auf Farmen.
In den letzten Wochen wurde ich immer wieder aus Deutschland gefragt: „Ist das wirklich ein großes Problem?“ Tatsächlich hat erst US-Präsident Donald Trump dem Thema im Oval Office jene mediale Aufmerksamkeit verschafft, die viele für überfällig halten – man könnte ihm dafür fast dankbar sein. Weil die Diskussion nun breiter geführt wird. Wir leben nun seit über 2 Jahren in Südafrika, und können uns „teilweise“ ein Urteil darüber erlauben, wie die Situation wirklich ist und wie die Südafrikaner selber darüber reden. Mit diesem Artikel wollen wir einen Einblick geben.
Besuch bei der Farm „Laughing Waters“
An einem Wochenende im Februar brauchten wir Abwechslung. Raus aus der Stadt – hin zur Natur. Kurzerhand haben wir über AirBnB die Unterkunft Laughing Waters in der Nähe von Stanford entdeckt. Die Farm ist ein kleiner Geheimtipp den wir nicht vorenthalten wollen.
„Besuch bei der Farm „Laughing Waters““ weiterlesenVisum in Südafrika verlängern als Familie
Nachdem unser einjähriges Sabbatical – mit Study-Visa – vorbei war, erging es uns wie vielen andere Touristen in Südafrika. Nach 90 Tagen muss man das Land verlassen, oder das Touristenvisum verlängern. Und die 90 Tage verfliegen besonders flott als Familie. Spätestens aber nach 180 Tagen muss man das Land verlassen. Das Verlängern des Visums kann man nach weiteren 90 Tagen erneut machen und kommt so auf 360 Tage. Zugegeben ein teures und aufwendiges Unterfangen. Da wir Anfang 2024 nicht ausreisen wollten, durften wir uns durch den Dschungel der Visum-Verlängerung zwei Mal kämpfen.
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